Wikis & Wissensmanagement

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Wikis im Unternehmen

Was zeichnet Wikis aus ?

Die grundlegende Idee eines Wiki ist das „Kollaborative Arbeiten", das charakterisiert ist durch:

  • Bearbeitbare Seiten: Es können sehr einfach Inhalte hinzugefügt und geändert werden
  • Web-basierter Zugriff: Zugriff auf das Wiki überall und jederzeit
  • Jeder trägt zu Inhalten bei: Niedrige Hürden um Inhalte zu erfassen
  • Wenig Strukturvorgaben: Inhalt geht vor, Struktur folgt
  • Beim Arbeiten im Wiki ist das gegenseitige Vertrauen wichtig!

 

Umgang mit Wissen in Unternehmen

Die Herausforderung beim Umgang mit Wissen im Unternehmen ist gekennzeichnet durch die folgenden allgemeinen Fragestellungen:

  • Wie können das Wissen, die Erfahrung und die Kompetenzen der Mitarbeiter als Unternehmenswert nutzbar gemacht werden ?
  • Dabei möglichst ohne hohe IT-technische Hürden für den einzelnen Mitarbeiter.
  • Wie kann man dabei Transparenz schaffen über das vorhandene Wissen im Unternehmen, das Finden erleichtern ?

Die bestehenden Ansätze mit komplexen Dokument-Management und Knowledge-Management Systemen, die hohe Anforderungen an IT-Ressourcen und organisatorische Rahmenbedingungen stellen, haben in der Vergangenheit hier häufig die Anforderungen nicht erfüllt.

Können hier Wikis helfen ? Welche zusätzlichen Funktionen müssen Wikis beim Einsatz im Unternehmen erfüllen ?

Berechtigungen

Im Unternehmen ist Kontrolle notwendig, wer welche Informationen bearbeiten und ggf. auch sehen darf. Hier besteht insbesondere auch die Integration in bestehende Authentifizierungssysteme eine wichtige Rolle.

Unternehmensrichtlinien/Strategie

Wikis sind vom Ansatz eher bottom-up, Unternehmen eher top-down organisiert. Auch wenn dies in modernen Organisationsformen so streng nicht mehr gilt, ist beim Einsatz im Unternehmen doch in der Regel mehr Kontrolle notwendig, auf welche Art und Weise das Wissen fließt und Informationen verteilt werden.

Effiziente Kommunikation

Auf der einen Seite gibt es hier die komplementären Organisationsform in Abteilungen bzw. Projekten, die häufig willkürliche Grenzen darstellen, die durch eine offene Wissensplattform überwunden werden soll. Diese Organisationsformen stellen lokale Informations-Cluster dar, die zur Strukturierung von Wissen in zielgerichteter Form genutzt werden soll. Darüber hinaus ist beim Einsatz im Unternehmen die Integration in bestehende Systemlandschaften ein wesentlicher Aspekt.

Wikis im Unternehmen = Enterprise Wiki

Wenn diese beiden Anforderungsbereiche zusammen erreicht werden, zum einen die Anforderungen aus Unternehmens-IT und Organisation erfüllt sind

  • Security-Anforderungen
  • Integrationsmöglichkeit in IT-Landschaft
  • organisatorische und strategische Randbedingungen

Und auf der anderen Seite die ursprüngliche Wiki-Philosophie erhalten bleibt

  • die kollaborative Arbeit an Inhalten
  • die Schaffung und Nutzung kollektiven Wissens

dann ist damit der Rahmen des Einsatzes von Wikis im Unternehmen umrissen. Wikis, die diesen besonderen Anforderungen genügen werden auch als Enterprise Wiki bezeichnet. Das marktführende Enterprise Wiki ist das Produkt Confluence unseres Partners Atlassian.

Einsatzbeispiele für Unternehmens-Wiki

Inhalte für ein Unternehmens-Wiki

 

  • Ideensammlungen
  • Projektdokumentation
  • Glossare
  • FAQ-Seiten
  • Firmenkalender und –nachrichten
  • Prozesshandbücher
  • Yellow-Pages
  • Wissenssammlungen
  • Kundeninformationen
  • Statusberichte

 

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Einsatzmöglichkeiten von Wikis im Unternehmen.

Definition WIki

... Im WWW verfügbare Seitensammlung, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern mithilfe einer einfach zu bedienenden Software auch online geändert werden kann. Damit verwirklichen Wikis ein Konzept, das bereits Ende der 1980er-Jahre in den visionären Ideen von T. Berners-Lee, dem Erfinder des World Wide Web, enthalten war. Berners-Lee stellte sich das Web als ein Medium vor, über das Menschen ohne Beschränkung durch räumliche Entfernungen miteinander kommunizieren und gemeinsam an Projekten arbeiten können. Dem Nutzer kommt dabei nicht nur eine Rolle als passiver Konsument von Informationen, sondern auch als aktiver Gestalter zu.