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Funktionale Tests von Webanwendungen mit Selenide

Jochen Just Freitag, 25. Juli 2014 @ 18:00 geschrieben von Jochen Just

Um einen Webbrowser zu automatisieren und/oder eine Webanwendung zu testen, ist Selenium eines der bekanntesten Werkzeuge. War Selenium 1 noch recht mühsam und fehleranfällig aufzusetzen, geht das seit Selenium 2 und der damit einhergehenden Einbindung der WebDriver-API wesentlich leichter von der Hand.

Beim Schreiben von Tests ist die API aber an manchen Stellen immer noch recht mühsam.

An dieser Stelle setzt Selenide an. Es bietet einen übersichtlichen und hilfreichen Wrapper um die Selenium-API an.

Ein paar Highlights:

  • Einfacher Einstieg über zentrale Klasse Selenide: Alles, was man tun möchte, findet man dort.
  • Dank Selenide.open(...) ist sichergestellt, dass immer nur eine WebDriver-Instanz existiert, egal wie oft die Methode aufgerufen wurde.
  • Selenide schließt die WebDriver-Instanz automatisch.
  • Herausfinden, ob ein Element existiert geht mittels SelenideElement.exists(). Ohne Exception-Handling wie es WebDriver.findElement(Find) erfordert.
  • Einfacher Umgang mit AJAX-Anwendungen: Die Ermittlung eines Elements wartet maximal 4 Sekunden, bis es erscheinen muss. Da dabei alle 100 Millisekunden geprüft wird, ob das Element da ist, gibt es kaum merkliche Verzögerungen.
  • Bringt Klassen mit, die es bei Einsatz von JUnit oder TestNG ermöglichen, im Fehlerfall einen Screenshot zu speichern.
  • Unterstützung des PageObjects-Patterns z.B. via Selenide.page(...).

In der Gegenüberstellung von Selenide und Selenium kann man sich obige und noch viel weitere Punkte mit Codebeispielen anschauen.

Fazit

Selenide ist eine sehr gute und hilfreiche Erweiterung, die einem die Arbeit mit Selenium/WebDriver weiter versüßt.


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